Französisches Baguette und Griebenschmalz

Französisches Baguette; der Klassiker unter den Baguettes.
Leider nichts für spontane Vorhaben, da der Teig sehr lange ruhen und ziehen muss, aber wenn man weiß, wann man es benötigt, kann man es wunderbar vorbereiten und hat ein leckeres, knuspriges Baguette. Hier ist es aber besonders wichtig, den richtigen Mehltyp zu verwenden!

franz. BaguetteZutaten:
150 g Weizenmehl Type 812 (alternativ 100 g Mehl Type 1050 und 50 g Mehl Type 405)
10g frische Hefe
1,5 TL Meersalz
300 g Weizenmehl Type 550
1 TL Zucker, 75ml Wasser
Mehl zum Arbeiten

Die Hefe in knapp 300 ml lauwarmes Wasser bröckeln und auflösen. Mit dem Salz unter das Mehl Type 812 mischen und kräftig mit einem Rührlöffel schlagen. Die Schüssel fest zudecken und den Teigansatz an einem kühlen Ort ca. 6 Std. gehen lassen, bis die Mischung kräftig Schaum bildet.
Nach und nach das Mehl Type 550 untermischen, bis ein glatter Teig entsteht. Auf eine leicht bemehlte Fläche stürzen und ca. 10 Min. kräftig kneten. Den Teig dann wieder in die Schüssel legen, mit wenig Mehl bestreuen und zugedeckt an einem warmen Platz nochmal ca. 2 Std. gehen lassen, bis er doppelt so dick ist.

franz. Baguette

Den Teig nun in zwei Stücke teilen, diese zu Kugeln formen und 5 Min. mit einem Tuch bedeckt wieder ruhen lassen. Dann auf der sehr leicht bemehlten Arbeitsfläche eine Kugel mit den Händen zu einer rechteckigen Platte auseinander drücken. Die Enden der Platte nach innen schlagen und flach drücken. Die Platte aufrollen, den Teigschluss fest andrücken und die Rolle mit den Handflächen unter sanftem Druck hin- und herrollen, dabei von der Mitte nach außen hin arbeiten, so dass die Rolle immer länger und dünner wird. Sie sollte am Ende ca. 3-4 cm dick sein. Wenn sich der Teig wieder zusammenziehen will, kurz unter dem Tuch ruhen lassen und so lange die zweite Rolle bearbeiten.

Ein Backblech dünn mit Mehl bestreuen und die Baguettes mit Abstand darauf legen.
Ein leicht angefeuchtetes Tuch darüber legen und die Brote nochmals warm gut 1 Std. gehen lassen, bis sie doppelt so dick geworden sind.
Den Backofen auf 250° (Umluft 230°) vorheizen.
Den Zucker mit ca. 75 ml Wasser verrühren.
Die Brote schräg 3-mal tief einschneiden.
Die Brote auf mittlerer Stufe in den Ofen schieben und die Ofenwände kräftig mit Wasser besprühen.
Nach ca. 10 Min. die Oberfläche der Brote (aber nicht die Einschnitte) mit Zuckerwasser bestreichen, damit die Kruste knusprig wird.
Die Baguettes weitere ca. 10 Minuten mittelbraun backen, dabei ab und zuwieder Wasser in den Ofen und auf die Baguettes sprühen.
Nach der Gesamtbackzeit von 20 Minuten die Baguettes aus dem Ofen nehmen und mit einem trockenen Tuch abdecken.
Das Tuch nach 10 Min. abnehmen und die Baguettes auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

franz. BaguetteDazu passt selbstgemachter Griebenschmalz. Ein Rezept zum selbermachen findet ihr hier:

Griebenschmalz

Zutaten:
500g fetter Schweinerückenspeck
1 Zwiebel
1 säuerlicher Apfel
feines Meersalz
frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

(ergibt etwa 600 ml)

Den Schweinespeck in kleine Würfel schneiden und in einem großen Topf bei mittlerer Hitze unter gelegentlichem Rühren auslassen. Dabei kann es immer wieder mal spritzen, also Vorsicht! Die Zwiebel schälen und in kleine Würfel hacken, den Apfel schälen, entkernen und in feine Streifen schneiden. Den Grieben immer wieder zwischendurch umrühren. Wenn die Grieben, nach ca. 15 Minuten, beginnen eine goldene Farbe anzunehmen, die Zwiebelwürfel und Apfelstifte dazugeben (es schäumt heftig, hört aber schnell wieder auf) und mit Salz und Pfeffer würzen.
Sobald auch Zwiebel und Apfel eine goldbraune Farbe angenommen haben, alles durch eun großes Metallsieb abgießen und den Schmalz auffangen in einem Metalltopf, etc.
Die festen Zutaten auf Gläser verteilen und mit dem flüssigen Schmalz aufgießen. Die Gläser sofort verschließen und auskühlen lassen.

An einem dunklen, kühlen Ort lagern, am besten im Kühlschrank.
Der Schmalz hält sich ein paar Wochen.

Advertisements

Brownie-Käsekuchen

Käsekuchen, diesmal als Blechkuchen mit viel Schokolade, eine kleine Sünde die es wert ist…

Brownie-Käsekuchen

Ich habe dieses Rezept gefunden und etwas abgewandelt, da mir die ursprüngliche Version zu fettig war. Herausgekommen ist eine „leichtere“ Variante des ursprünglichen Rezepts, die es aber immer noch insich hat.
Aber: Die Testesser im Büro befanden ihn als lecker, daher teile ich nun mein Rezept mit Euch.

Allerdings ist es kein Kuchen für Kalorienbewusste, denn mit ca. 320 kcal pro Stück gehört er sicherlich nicht zu den leichten Varianten 🙂
Er ist auch sehr mächtig, daher sollte man die Stücke ggf. direkt etwas kleiner schneiden (so sind es dann auch direkt weniger Kalorien…)

Zutaten:
300 g Butter, Süßrahm
175 g Schokolade mit 70% Kakao
150 g Weizenmehl Type 405
3 TL Backpulver
450 g brauner Zucker
2 Pckg. Vanillinzucker
1 Prise Salz
75 g Back-Kakao
12 Eier
150 g Creme légere
225 g Zucker
125 g Hartweizengrieß
1,5 kg Magerquark
Puderzucker

175 g Butter schmelzen und etwas abkühlen lassen.  Die Schokolade grob hacken. Das Mehl mit Backpulver, braunen Zucker, 1 Pckg. Vanillinzucker, Salz und Kakao in einer Schüssel mischen. 5 Eier in eine andere Schüssel geben und cremig aufschlagen. Die geschmolzene Butter einlaufen lassen und unterrühren. Die Mehl-Zucker-Mischung in 2 Portionen zufügen und unterrühren. Creme légere unterrühren, danach die Schokoladenstücke unterheben.
Den Teig in eine gefettete und bemehlte Brownieform geben und zur Seite stellen.
Nun 125 g Butter, weißen Zucker und 1 Pckg. Vanillinzucker cremig rühren. 7 Eier einzeln, jeweils ca. 1/2 Minute, unterrühren. Den Grieß ebenfalls unterrühren. Den Quark in 3 Portionen unterrühren.
Die Quarkmasse gleichmässig auf dem Teig verteilen und mit einer Gabel marmorieren.
Im vorgeheizten Backofen (175 Grad / Umluft 150 Grad) ca. 60 Minuten auf mittlerer Schiene backen.
Kuchen aus dem Backofen nehmen, auf ein Rost setzen und auskühlen lassen.
Vor dem servieren nach Belieben mit Puderzucker bestäuben.
Am besten schmeckt frische, leicht geschlagene Sahne dazu.

Brownie-KäsekuchenViel Spaß beim nachbacken!

Pfirsichschnitten

Ein herrlich fruchtiger Blechkuchen, ideal auch zum vorbacken und einfrieren.

PfirsichkuchenZutaten:
250 g Butter Süßrahm
225 g Zucker (man kann auch Stevia im Austausch nutzen, dann entsprechend umrechnen)
2 Pckg. Vanillinzucker
4 Eier
400 g Weizenmehl Type 405
9 g Backpulver
1 Bio-Zitrone
600 g frische Pfirsiche oder 500 g Pfirsiche (Dose)
100 g Puderzucker
1 TL Sonnenblumenöl
Salz

So gelingts:
Die Zitrone reiben, die Schale zur Seite stellen und dann die Zitrone auspressen.
150 g Butter auf höchster Stufe ca. 1/2 Minute geschmeidig rühren. Nach und nach 150 g Zucker und 1 Pckg. Vanillinzucker unterrühren, bis eine gebundene Masse entstanden ist. Die Eier einzeln, jeweils 1/2 Minute unterrühren. Dann eine Prise Salz mit dem Öl und der geriebenen Zitronenschale unterrühren. 250 g Mehl mit dem Backpulver mischen, sieben und eßlöffelweise auf mittlerer Stufe unterrühren.

Den Teig auf ein gefettetes Backblech geben, glattstreichen und vor den Teig ein mehrfach geknicktes Stück Alufolie legen.
Die Pfirsiche schälen, entkernen und in Scheiben schneiden und auf dem Teig verteilen.
150 g Mehl in eine Schüssel sieben und mit 75 g Zucker und 1 Pckg. Vanillinzucker mischen. 100 g Butter in Flöckchen dazugeben und alles mit den Händen zu Streuseln vermengen. Die Streusel auf die Pfirsiche verteilen. Das Backblech auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei 175-200 Grad etwa 25 Minuten backen.
Den Puderzucker sieben und mit 2 EL Zitronensaft glattrühren. Sofort nach dem Backen den Guß mit einem Pinsel oder Löffel auf den Kuchen verteilen.

Am besten schmeckt frisch geschlagene Sahne dazu!

Pfirsichkuchen

 

Olivenöl Cracker

Diese herzhaften Olivenöl Cracker sind blitzschnell gemacht und noch schneller aufgegessen. Mein Chef fand die Cracker absolut würzig und lecker und hätte gerne mehr zum probieren gehabt 😉

Olivenöl CrackerLuftdicht verpackt halten die selbstgemachten Cracker sich ca. 2 Wochen, allerdings sind sie bei uns immer viel schneller aufgegessen…

Zutaten:
1 Zweig Rosmarin
1 Knoblauchzehe
20 g mittelalten Pecorino
125 Weizenmehl Type 550
1/4 TL Meersalz
25 g Olivenöl
50 g Sahne
Fleur de Sel

Die Rosmarinblättchen abstreifen und fein hacken. Den Knoblauch auspressen. Den Käse fein reiben. Die vorbereiteten Zutaten mit Mehl und Salz in einer Schüssel mischen, dann das Olivenöl zugeben und alles zu kleinen Bröseln zügig verarbeiten. Dann die Sahne zugeben und alles schnell zu einer Teigkugel verkneten.

Den Teig mit den Händen flach drücken, zwischen 2 Bögen Backpapier legen und mit dem Nudelholz dünn ausrollen.
Auf ein Backblech legen und das obere Backpapier abziehen.
Die Teigplatte mit einem Pizzaroller oder einem Teigrad in mundgerechte eckige Cracker teilen.
Die zugeschnittenen Cracker müssen auf dem Blech nicht mehr auseinander geschoben werden, da sie im Ofen etwas schrumpfen und daher nicht zusammen backen.
Mit Fleur de Sel bestreuen und auf mittlerer Schiene im vorgeheizten Backofen bei 200 Grad / Umluft 180 Grad ca. 13 Min. backen.
Die Cracker auf einem Kuchengitter auskühlen lassen und dann in luftdicht verschlossenen Behältern aufbewahren.

Laugenstangen

Laugenstangen sind lecker, als Snack für die Pause oder beim Picknick, oder mit einem Glas Wein; Laugenstangen schmecken zwischendurch immer und ergänzen auch wunderbar jedes Buffet.
Allerdings müssen Laugenstangen am Verzehrtag gebacken werden, damit sie so köstlich schmecken. Oder aber, man friert sie ein und backt sie bei Bedarf auf.

Laugenstange Weiterlesen